Mandelmus selber machen – es gibt keine Ausrede mehr!

Mandemus selber machen

Ich finde es persönlich immer interessant, Dinge, die man fertig kaufen kann auch selber zuzubereiten. Kann man Mandelmus selber machen? Aber klar! Und das ist ganz einfach. Ich zeige euch, wie es geht. Ihr findet keine Ausrede mehr, es zu industriell zu kaufen…

Dieser Blogartikel hier ist eigentlich aus dem Jahr 2014, das könnt ihr an den vorhandenen Kommentaren sehen. Ich habe ihn nochmal überarbeitet, neues Mandelmus und auch extra neue Fotos für euch gemacht. Die alten Fotos waren nämlich schrecklich, und so denke ich, dass man den Beitrag vielleicht nicht so gerne teilt, mit dunklen und schlechten Bildern. Fühlt euch also frei ihn nun zu teilen!

Man braucht zum Mandelmus selber machen, wirklich nur Mandeln, einen Mixer oder Zauberstab und ein bisschen Geduld. Viele kennen es, denn man bekommt es mittlerweile im Supermarkt oder in Drogerien. Vor Jahren konnte man es nur im Reformhaus kaufen. Jedoch ist das „selber machen“ so einfach, denn man braucht nur Mandeln und einen guten Pürierstab oder einen Standmixer.

Mandelmus selber machen, so einfach geht das!

Ich habe meine Mandeln wieder mit meinem Zauberstab gemahlen. Die optimale Lösung ist es nicht, aber ich komme mit einem Standmixer irgendwie besser klar, als mit einem Mixer. Denn da lässt sich die Masse nicht so gut „abpuhlen“. Bei meinem Pürierstab setzt sich natürlich auch was ab, aber da ist das Messer ja deutlich kleiner, man kommt besser dran und so geht das relativ schnell.

Mandelmus selber machen, die Zutaten:

  • Mandeln

Ich habe für mein Mus die ganzen Mandeln genommen, aber man kann auch gleich die gehakten Mandeln kaufen, dann schmeckt es weniger bitter. Preislich ist wahrscheinlich egal. Trotzdem braucht man für Mandelmus herzustellen etwas Zeit. Das Mahlen an sich geht superschnell. Es spritze zwar etwas, aber ich habe einfach mit einem Handtuch abgedeckt.

Da es sehr klumpt, habe ich die Masse immer wieder umgefüllt. Man muss auch das Messer immer wieder auskratzen, denn die Masse setzt sich überall hin und klebt. Mein Zauberstab wurde dann auch irgendwann warm, aber ich hab noch ein bisschen weiter gemacht. Er musste da jetzt einfach durch! Ich habe die Mandeln in zwei Durchgängen gemahlen. Man muss so lange weitermahlen, bis irgendwann das Öl aus den Mandeln austritt und man Mandelmus erhält.

Mandemus selber machen

Je länger man püriert, desto flüssiger wird das Mus. Ich mag es streichfest, denn ich esse es gerne aufs Eiweißbrötchen. Als Topper für ein Dessert kann man es aber auch flüssiger mahlen. Mandelmus ist vielseitig einsetzbar. Ich finde, das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen und es ist viel günstiger als das gekaufte Mandelmus. Für 250g Mandelmus zahlt man ca. 6,00 EUR. Und aus einem Päckchen Mandeln bekommt man für den Preis eine ganze Menge mehr selbst gemachtes Mandelmus.

Mein Müsli-Rezept mit Mandelmus:

  • eine Hand voll Erdbeeren
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 10 Blaubeeren (leider sieht man sie nicht)
  • 2 EL Seitenbacher-Müsli zuckerfrei
  • 1 Teelöffel Mandelmus
  • gehackte Mandeln

Mandemus selber machen

Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr nichts weiter hinzugeben braucht. Nur Mandeln, kein Öl! Und das Mus hält sich wirklich sehr lange. Das Öl setzt sich nach einer Zeit im Glas oben ab. Dann braucht ihr die Masse aber einfach nur umzurühren und schon könnt ihr es verzehren. Was haltet ihr vom Mandelmus selber machen? Schaut euch auch mein Kokosmus an, das habe ich vor ein paar Jahren auch schon mal gebloggt! 

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21 Kommentare

  1. Hallo, dann hat er es überstanden- nichts gequalmt oder funken ?
    Selbst hab ich noch keine Mandelmus gemacht oder gegessen. Zu was kann man es denn essen? Lg Tina-Maria

  2. Achwas, der wurde nur bisschen warm. 🙂

    Ich esse es aufs Brot, aber mann kann wunderbar damit Kuchen backen, als Weizenmehlersatz!

    Damit habe ich aber vor ein Lowcarb-Brot zu backen, mal sehen ob es gelingt!

  3. ui, was ist denn da noch drin ausser gemahlene mandeln? ist sicher auch sehr gesund, zumindest hat meine ernährungsberaterin mir empfohlen ab und an eine halbe hand voll nüsse oder mandeln zu essen.
    noch eine frage an dich als low-carb-expertin: hast du schon mal einen eiweißkuchen gebacken? falls ja, schmeckte das?

  4. Nichts. Man mahlt die Mandeln solange bis das Öl austritt. Eiweißkuchen habe ich noch nie gehört, nur Eiweißbrot, das ist super. Ich google mal, danach.

  5. wow, ich wollte dir gerade schreiben, dass ich zwischenzeitlich gegoogelt habe und gelesen habe, dass man rapsöl zugibt. aber wenn das ohne geht, finde ich das ja noch sehr viel besser. ich glaube ich probiere das auch mal. zauberstab habe ich zwar keinen, aber meine cooking chef bekommt das ggf. auch hin (und ansonsten habe ich halt einen vorrat von gemahlenen mandeln, wäre auch nicht so schlimm). – den eiweißkuchen als stichwort hat man mir im fitnesstudio mitgegeben, bei dem ich mich neulich angemeldet habe (daher habe ich jetzt auch eine persönliche trainerin und eine persönliche ernährungsberaterin, die mich in richtung low-carb lenkte) – sodele und nun werde ich noch schnell zu meiner küchenmaschine gehen und mir meinen dinkelvorrat für morgen für das tägliche frischkornmüsli schroten 🙂

  6. Ja das stimmt. Ist einfach genial und super lecker. Aber wenn man das gekaufte von Alnatura oder Rapunzel kennt, dann wundert man sich wie fest das selbstgemachte ist. Mir macht es nichts aus, ich werde nichts weiter hinzugeben!

    Deine Ernährungsumstellung finde ich klasse! Und immer toll, wenn man jemanden fragen kann. Ich habe immer nur Google gefragt und dann auf Instagram ganz tolle Mädels kennengelernt, die sehr viel Ahnung hatten und gerne geantwortet haben. Mittlerweile habe ich auch schon viel Ahnung und gebe es auch gerne weiter 🙂

    Also wenn du was wissen willst, frag einfach!

  7. Ich mache in mein Mandelmus immer noch einen Teelöffel Kokosöl rein. Das schmeckt sehr gut und harmoniert mit den Mandeln!

  8. Hallo, welches Messer hast du für das Mandelmus genommen?
    Ich möchte es auch mal versuchen.

    • Ich habe das mit einem ganz normalen Pürierstab gemacht. Da Messer ist ein bisschen gezackt. Aber es ist auch das einzige, welches bei meinem Zauberstab dabei war. Ich nutze den Unold ESGE – Zauberstab.

  9. Ich habe noch nie Mandelmus gegessen. Allerdings gibt es jeden (echt jeden) Abend bei uns zum Knabbern Mandeln. Die sind extrem gesund und eine handvoll soll auch nicht wirklich auf die Hüften schlagen, was wir nur bestätigen können, denn wir haben nicht ein Ding danach zugenommen.

    Dein Mandelmus reizt mich schon sehr. Und da es kein großer Aufwand ist, werde ich das auch nachmachen. Meine Tochter nimmt anstelle von Mandelmehl, das sehr teuer ist, lieber geriebene Mandeln aus der Tüte. Sie sagt, das sei fast der gleiche Effekt. Aber kann man denn das Mandelmus anstelle von Mandelmehl oder geriebenen Mandeln nehmen?

    Tolle Idee von dir 🙂

    Liebe Grüße und ein richtig schönes Wochenende

    Sabine

    • Noch nie? Das solltest du aber wirklich einmal machen, denn es ist so lecker! Der Aufwand ist gar nicht sooooo groß. Klar ein bisschen Zeit braucht man schon, aber man kann richtig Geld sparen, wenn man es selbst macht.
      Und zu deiner Frage, ich würde es beim backen nicht 1 zu 1 ersetzten, denn Mandelmus ist flüssig und bindet nicht so sehr wie gehackte Mandeln oder Mandelmehl.

  10. Pingback: KOKOSMUS selber machen - ohne weitere Zutaten

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  12. Wow klingt super! Ich wollte auch mal Mandelmus probieren.. wie schmeckt das selbstgemacht? Bitter, mild nussig oder wie? 🙂 .. ich hoffe nicht wie Marzipan hehe.

    • Nussig und wenn Mandeln mit Schale nimmst auch ein bisschen bitter. Wenn du gleich blanchierte oder gehackte nimmst, dann schmeckt es gar nicht bitter 🙂 Nee nicht wie Marzipan!

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