PREVIEW: Mein ziemlich kleiner Freund

„Wo die Liebe hinfällt“ ist so ein Spruch, der mit Sicherheit nicht immer wahr wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass nicht jeder auf sein Herz hört in der Partnerwahl. Traurig, aber wahrscheinlich wahr. Genau um dieses Thema handelt nämlich der Kinofilm „Mein ziemlich kleiner Freund“ mit Jean Dujardin (Filmname Alexandre) und Virginie Efira (Filmname Diane) in den Hauptrollen, den ich als Preview im Cinema in Frankfurt anschauen durfte.

Das Cinema am Roßmarkt ist ein kleines, schnuckeliges Kino und für eine solche Veranstaltung genau das Richtige. Alleine ins Kino gehen wollte ich nicht, und so hat Tina von Blogzeit39 mich begleitet. Es war mein erster französischer Film, den ich mit deutschem Untertitel gesehen habe. Und wie sagt Sam Claflin in „Ein ganzes halbes Jahr“, dass es einem nach ein paar Minuten nicht mehr auffällt, dass man liest!“ Es stimmt! Genau so war es auch! Eine Geschichte um einen 1,36m kleiner Mann und eine große und äußerst hübsche Frau konnte beginnen.

Mein ziemlich kleiner Freund

Die Story zum Film „Mein ziemlich kleiner Freund“

Wie entscheidet sie sich? Der Größenunterschied ist schlicht weg eine Herausforderung. Trotzdem gewinnt Alexandre mit viel Charme die bezaubernde Diane für ein erstes Date. Er hinterlässt einen bleiben Eindruck und so treffen sich die beiden nun regelmäßig. Schon bald folgen Einladungen zu Partys und der Besuch der Eltern von Diane steht an. Das Paar wird mit dummen Sprüchen beäugt und so klein er ist, Alexandre fällt einfach überall auf. Die ersten Schwierigkeiten folgen und ihre Liebe wird auf die Probe gestellt. Diane zweifelt immer wieder daran, ob sie es schafft, voll und ganz hinter der Beziehung zu stehen.

Mein ziemlich kleiner Freund

Mehr verrate ich euch nicht, auch nicht, ob es ein Happy End geben wird. Mich hat der Film Mein ziemlich kleiner Freund auf jeden Fall sehr gut unterhalten. Ich finde, es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte mit herausragenden mir vorher unbekannten Schauspielern. Ein bisschen gestört hat mich, dass Alexandre reich war und dadurch mit außergewöhnlichen Dates erobern konnte. Wäre er nun arm oder mittelständig gewesen, hätte er es dann auch geschafft, eine deutlich größere Frau zu erobern? Auch wurde mit einigen Klischees aufgefahren, wie z.B. mit einer hysterischen Schwiegermutter in Spe.

Trotzdem ist der Film „Mein ziemlich kleiner Freund“ eine sehr gelungene Liebesgeschichte um das Leid eines Paares, bei dem der Mann nun mal gerade 1,36 m groß ist.

[Werbung / Kinostart: 01.09.2016]

Das könnte dich auch interessieren …

3 Antworten

  1. Merle sagt:

    Ja das sieht schon komisch aus, wenn der Mann so klein ist.

  1. 21. August 2016

    […] Im wahren Leben ist der „kleine“ Mann übrigens 1,82 cm groß, was ich im Nachhinein erfahren hatte. Ich muss sagen, sehr gut gemacht und eine hinreißende bezaubernde Komödie, bei der man sehr viel Schmunzeln muss. Er beschreibt eine perfekte Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen , die nicht Unterschiedlicher sein könnte. Ein Film, der mich 20 Jahre zurück erinnert hat. Ich habe den Kinofilm übrigens nicht alleine angeschaut, sondern zusammen mit Claudia von Honey Love and like. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Bitte bestätigen :)