KEIN Lesetipp von mir: Das Buch Maestra

Maestra

Ich lese gerne und wenn es die Zeit erlaubt, rezensiere ich auch. Wie meine Überschrift dieses Artikels schon verrät, habe ich heute keinen Buchtipp für euch, eher eine Kaufwarnung für Maestra. Es sei denn ihr mögt Bücher, in denen die Hauptperson unsympathisch und rücksichtslos ist, und für Geld alles tut.  

Über die Autorin:

L.S. Hilton wurde 1974 geboren und wuchs im Norden Englands auf. Zunächst studierte sie in Oxford Englische Literatur, anschließend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete sie in Key West, New York, Paris und Mailand.

Maestra – Meine Bewertung

Im Großen und Ganzen war Maestra einfach nicht mein Geschmack. Anfangs hat das Buch mir schon gefallen, aber dann leider immer weniger. Auf dem Buchtitel steht Roman geschrieben, das trifft es aber ganz und gar nicht. Für mich ist es ein Erotik-Thriller, mit großem Schwerpunkt auf die Erotik.

Es geht um die Hauptperson Judith, die nach dem Kunsstudium bei einem bekannten Londoner Aktionshaus arbeitet. Judith wurde als Kind und Jugendliche gemobbt und war nicht war wirklich beliebt. Um es allen zu zeigen, ist sie sehr ehrgeizig und will unbedingt Karriere machen. Judith ist gutaussehend, rücksichtslos und extrem ehrgeizig. Der Roman ist ein Sexroman, denn irgendwie kamen dauernd entsprechende Szenen vor, die von der eigentlichen Geschichte abgelenkt haben. Mich hat das irgendwann gestört, denn es war einfach zu oft. Judith führt nämlich ein Doppelleben. Während sie tagsüber in einem renommierten Londoner Auktionshaus arbeitet, geht sie Abends mit reichen Männern aus, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eigentlich strebt sie zwar seit Jahren nach einer Karriere in der Kunstwelt, aber es will ihr nicht gelingen.

Ich konnte einfach keine Empathie für Judith empfinden und das ist immer eine schlechte Voraussetzung, dass mit ein Buch dann gefällt. Ich mag es halt, wenn ich mitfühlen kann und die Geschichte mich gefangen nimmt. Judith war mir unsympathisch und ich konnte mich in ihrem Lebensstil überhaupt nicht einfühlen.

Eigentlich begann der Roman vielversprechend, aber als Judith dann quasi zu einer Person wird, der Reichtum am Wichtigsten wird, ohne Rücksicht zu nehmen, viel mein Interesse an dem Buch schlagartig. Eigentlich wollte die junge Britin einen Kunstbetrug aufdecken, wird dann aber kurzerhand entlassen. Wie es weiter geht verrate ich euch aber nicht, denn das wäre ja dann ein reiner Spoiler.

Autor: L.S. Hilton
Verlag: Pieper
ISBN: 978-3-492-06051-6
Preis : 14,99 EUR

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11 Kommentare

  1. Dorothee Hirschauer schrieb am 27.06.2016 um 21.35 Uhr:

    Ich kann mich dir nur anschließen. Ich habe das Buch vor kurzem im Rahmen einer Leserunde gelesen und ich muss sagen, es war eines der schlimmsten Bücher, die ich je gelesen habe! Es ist wirklich nicht zu empfehlen. Wäre es kein Leserundenbuch gewesen, hätte ich es überhaupt nicht fertig gelesen. Ich bin froh, dass ich dafür wenigstens kein Geld ausgegeben habe!

    • Ja so ging es mir auch, denn ein Rezi-Buch lese ich auch immer von vorne bis hinten. Hätte ich es mir gekauft, hätte ich es nach 50 Seiten weggelegt. Da bin ich ja froh, dass du der selben Meinung bist!

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